Impressionen aus unseren Archiven

Schlaglichter 4 06/2017 : Neues

Die neue Ausgabe des Würselener Heimatmagazins Schlaglichter, das Heft 4, wird am 28. Juni 2017 um 18 Uhr im Kulturzentrum Altes Rathaus vorgestellt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Die ersten Hefte sind bis auf Einzelexemplare vergriffen. Kommen Sie also zur Vorstellung des neuen Heftes und sichern Sie sich "Ihr" Exemplar...


Wie bei den bisherigen Vorstellungen erläutern die Autoren Ihre Arbeit mit spanneden kurzen Vorträgen und ergänzen die Informationen zu den Artikeln. Alle Mitglieder der "Geschichtswerkstatt" werden anwesend sein, so dass wir neben der Vorstellung des neuen Heftes auch schon etwas zu den weiteren Themen sagen können, die derzeit "in Arbeit" sind.

Das Heft wird kostenlos abgegeben, wir bitten aber um eine angemessene Spende, da die Finanzierung der Hefte sichergestellt werden muss.

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Altes Rathaus, Saal, Kaiserstr. 36, 52146 Würselen

18 bis etwa 19 Uhr

Themen:

Die erste demokratische Abgeordnetenwahl in Würselen

Gleiche Rechte für Würselen

Würselen vor 7000 Jahren

Würselen aus der Luft

Wussten Sie schon?

Mundart 05/2017 : Neues

Wir veröffentlichen von Zeit zu Zeit Gedichte und/oder Geschichten in unserer Mundart. Von Agnes Hilgers stammt das Gedicht "E Rezeppche".

Decke Bonne, nöi Eädäppelcher, fresche Ölichsjer än Speck E schönn Stöck dörchwaaße jeröscht Speck met Wasser, e Jraufelsnäjelche än e Lauerblättche op de Fernöis setze än janz heusch kauche losse...

 


De decke Bonne uuskevvere, met net ze völl Wasser än e Stengelche Bonnekruut avwelle, dat se jrad esue schönn jar sönd.

Kleng nöi Eädäppelcher schrabbe, wäische, en Salzwasser kauche, avschödde.

Van Majerin, Meehl än jet Bröih van d`r jekauchte Speck än van die avjewellde Bönncher e schmückig Zäusje kauche.

Koore, op jenog Peffer än Salz dra es. Die decke Bonne än die avgedämpte Eädäppelcher dronger heäve. Ävver oppaaße, jenge Prattsch maache!

Dat fresch Ölsch met die Ölischspiefjer wäische – en Havvel Jröngs op Siij do – en d`r lange Weäg dörchschnijje än en e beßje Botter dämpe.

Et Speck en schönn Schieve schnijje, op en Fleeschplaat kroeme, et Ölsch drömmerömm.

Op dat Kömpche met die decke Bonne än die Eädäppelcher vör et opdrage klengjeschneije Blättcher van et Bonnekrüütsche än Rengelcher van die Ölischspiefjer streue.

E Bierche derbeij.

Dat schmaat!

© Agnes Hilgers

    

Das Kulturarchiv war bei der Bücherbörse in Würselen und beim 2. Euregionalen Geschichtsmarkt in Rolduc vertreten. Bei beiden Ereignissen waren rund 1.000 Besucher zugegen. Beteiligt waren auch der Heimat- und Geschichtsverein Euchen sowie der Geschichtskreis St. Sebastian. Alle stellten ihre Arbeit und Publikationen vor...


Bei der Bücherbörse waren außerdem noch der Heimatverein Bardenberg und der Heimatverein Würselen dabei. So konnten sich die Würselener Geschichtsvereine einem großen Publikum zeigen und für sich werben. Viel Zuspruch gab es für die neue Heftreihe "Schlaglichter" der Kulturstiftung Würselen, die von der Geschichtswerkstatt in Kooperation mit dem Archiv erstellt wird.

Das bei einem Rangiermanöver beschädigte Hochkreuz auf dem Morsbacher Friedhof wird von dem bekannten Kohlscheider Bildhauer Cornel Bücken und dessen Sohn Sven restauriert. Auch das Wegekreuz, das an der Neuhauserstraße an dem Haus Ecke Klosterstraße stand, muss restauriert werden...

 


1.Hochkreuz auf dem Morsbacher Kommunalfriedhof

Die Arbeiten werden nach Angabe des Bildhauers bis gegen Ostern diesen Jahres dauern, dann kann das Kreuz wieder auf den angestammten Platz auf dem städtischen Friedhof zurückkehren. Das Kreuz selber datiert aus dem Jahr 1879 und wurde bei dem Rangierunfall schwer beschädigt. Aus vier unterschiedlichen Teilen setzt sich das Hochkreuz zusammen, das durch Cornel und Sven Bücken nach denkmalhistorischen Gesichtspunkten und Arbeitsweisen nun wiederhergestellt wird. Der untere Sockel besteht aus einem hiesigen Blaustein. Er hatte nur geringe Schäden abbekommen; dennoch fanden sich an ihm erhebliche Verwitterungserscheinungen, die jetzt auch behoben werden. Der darüber liegende Steinquader wurde aus einem französischen Kalkstein hergestellt. Die ausgebrochenen Stücke werden nun fachmännisch ersetzt. Bei diesen Vierungen wird das gleiche Baumaterial verwendet. Die darüber befindlichen Materialien bestehen aus Savonnieres. Insgesamt ist das Kreuz etwa fünf Meter hoch. Bedauerlicherweise wurde der auf dem Kreuz angebrachte Korpus komplett zerstört. Die Friedhofsverwaltung ist derzeit auf der Suche nach einem geeigneten neuen Korpus und wendet sich hiermit an die Bevölkerung. Sollte jemand über einen entsprechend geeigneten Korpus verfügen und diesen für das Morsbacher Hochkreuz zur Verfügung stellen, kann man sich mit der Friedhofsverwaltung unter der Telefonnummer 02405/41331-68 in Verbindung setzen. Pressestelle der Stadt Würselen – Bernd Schaffrath (Text Pressestelle Würselen)

2. Wegekreuz an der Neuhauserstraße

Im März 2014 wurde die Demontage, Einlagerung, Restaurierung und der anschließende Wiederaufbau des Wegekreuzes im Benehmen mit dem Amt für Denkmalschutz im Rheinland beim LVR genehmigt. Erforderlich wurde der Abbau durch eine beantragte Baumaßnahme mit vorherigem Abriss des ehemaligen Gebäudes, vor dessen Hauswand das Wegekreuz aufgestellt war. Der Abbau und die Lagerung des Kreuzes erfolgte durch einen sachkundigen Steinmetz. Beim Abbau wurde festgestellt, dass das Kreuz nicht auf einem Blausteinsockel, sondern auf einem Betonsockel befestigt war, welcher beim Abbau aufgrund einer Vorschädigung beim Abbau zerbrochen ist. Zwischenzeitlich hat sich ebenfalls herausgestellt, dass das gusseiserne Kreuz aufgrund vorheriger nicht fachmännisch ausgeführter Streicharbeiten unter den Farbschichten zu rosten beginnt und hier eventuell ebenfalls Restaurierungsarbeiten anfallen werden. Die erforderlichen Arbeiten an Kreuz und Sockel und der neue Aufstellort am neu errichteten Gebäude müssen durch den zuständigen Fachdienst Gebäudemanagement (für den Eigentümer Stadt Würselen) beschrieben und mit der Unteren Denkmalbehörde im Benehmen mit dem LVR abgestimmt werden. Ein Wiederaufstellen des Wegekreuzes wird insofern erst nach Abstimmung und Durchführung der o.a. Maßnahmen möglich sein. (Text Bauverwaltung/Denkmalschutz der Stadt Würselen)