Impressionen aus unseren Archiven

  

Ein Foto im Buch "Zigarren & Zigarillos aus Würselen" aus der Zeit um das Jahr 1925 zeigt (Seite 80) Zigarrenarbeiterinnen der Haaler Zigarrenfabrik Gebr. Philips (Bischoff). Die rechts sitzende Zigarrenarbeiterin (siehe auch Vergrößerung ) ist uns jetzt bekannt. Margret Gülpen erkannte mit Hilfe von Angehörigen die Schwester ihrer Urgroßmtter Maria Agnes Kahlen...


Magret Gülpen schrieb uns: "Maria Agnes Kahlen wurde am 30.10.1858 in Scherberg geboren, sie verstarb in Minden 1944. In der Familie erinnert man sich, dass sie mit 14 Jahren Zigarrenarbeiterin wurde. Sie arbeitete zeitlebens in der gleichen Fabrik Gebr. Phlips in Haa und wurde sogar für 50 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Das müsste dann 1922 gewesen sein, vielleicht ist diese Ehrung sogar auf dem vielleicht ist dieses Foto sogar das in diesem Jahr audgenommen worden. 

Maria Agnes Kahlen war nicht verheiratet und wohnte zur Untermiete beim Polsterer Dovern in der Kaiserstraße. Nachdem sie Rentnerin war, reichte die Rente von 25 RM  nicht mehr aus, und sie zog in den Haushalt ihrer Nichte Agnes Barbara Dohmen, geb. Thelen, und ersetzte dort ihre bereits verstorbene Schwester als Tante und Oma."

Mehr zu den biografischen Daten von Maria Agnes Kahlen finden Sie in  » familienbuch-euregio.de.

finden Sie die Suchfunktion "Suchen". Klicken Sie im sich öffnenden Fenster auf Volltextsuche und geben Sie dann den Begriff Zigarrenarbeiterin ein. Dann öffnet sich eine Seite mit 75 Hineisen auf Zigarrenarbeiterinnen.Vielleicht stoßen Sie auf einen Namen, den Sie kennen.

 

Schlaglichter 5 12/2017 : Neues

Die fünfte Ausgabe von "Schlaglichter" ist fertig. Das neue Heft wird am Freitag, dem 5. Januar 2018 um 18 Uhr im Kulturzentrum Altes Rathaus vorgestellt. Erzählt werden Geschichten über den Karneval in unserer Stadt im 19. Jahrhundert und eine fast unglaubliche Geschichte über "aufständische Würselener" im Jahr 1614...


Am heutigen Abend stellen Die Autoren stellen das Heft vor. Sie erfahren die Hintergründe und bekommen zusätzliche Informationen zu den Artikeln. Außerdem berichten die Mitglieder des Redaktionsteams über die weitere Arbeit und interessante Neuigkeiten aus der Würselener Heimatgeschichte.

Jede Besucherin/ jeder Besucher kann sich zudem ihr persönliches Exemplar des neuen Heftes "sichern". Erfahrungsgemäß ist die Auflage schnell vergriffen. Kommen Sie also zur Vorstellung des Heftes, die in der Regel nur etwa eine Stunde in Anspruch nimmt.

Veranstalter: Kulturstiftung Würselen in Kooperation mit dem Kulturarchiv Würselen

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, 52146 Würselen

Eintritt frei

Zur Weihnachtszeit wollen wir Ihnen wieder ein Gedicht in Mundart näher bringen, diesmal einen Text, den unser Leiter des Kulturarchivs, Heinz Josef Küppers, bereits vor einigen Jahren geschrieben hat:

En Naat voll Jlöck

Wenn der Wengkter könnt en 't Langk,

nemme der Kenger mich an de Hangk,

en froere wi dat damals woer,

wi ich als Schiefer vör Bethlehem louch.

Di Zitt litt secher lang zeröck,

ävver di Naat woer du su voller Jlöck,

dat ich se net verjeiße kann,

och nu noch net - als aue Mann...


» HIER können Sie das ganze Gedicht öffnen und lesen. Viel Spaß dabei.

Unser neues Monatsthema handelt von einer Zeit, als Weihnachten in die Zeit der schlimmen Zerstörungen unserer Stadt fiel. "Weihnachten in schwerer Zeit", so heißt die Überschrift über den Text, den Heinz Josef Küppers  als "Versuch einer Annäherung" an das damalige Geschehen versteht...


"Am 16. Oktober 1944 wurde in Kaisersruh durch amerikanische Truppen der Ring um die Stadt Aachen geschlossen. Somit konnten keine Soldaten, keine Versorgungsgüter und keine Munition zur eingeschlossenen Armee gelangen. Die deutsche Wehrmacht versuchte deshalb in den nächsten Tagen vergeblich, den Ring wieder zu öffnen. Dabei starben auf beiden Seiten zahlreiche Soldaten, wurden verwundet oder gerieten in Gefangenschaft. Letztendlich mussten die Deutschen einsehen, dass sie vor allem gegen die Materialüberlegenheit der Amerikaner nichts ausrichten konnten. So entschloss man sich zur Verteidigung der Stadt Würselen. Erst am 17. November 1944 hatten die amerikanischen Truppen die Eroberung der Stadt abgeschlossen".

Den gesamten Text und weitere Fotos finden Sie unter dem Menüpunkt "Monatsthema".