Impressionen aus unseren Archiven

Der Gedenktag des Hl. Sebastian ist jährlich der 20. Januar. Die alte Pfarrkirche in Würselen ist dem Hl. St. Sebastian geweiht. Am 22. Januar feiert die Pfarre das Patrozinium. die Kirche ist an diesem Tag mit sachkundiger Führung durch Rolf Rüland zu besichtigen. Das Foto zeigt die Kirche vor 80 Jahren vom Friefhof aus noch mit dem alten Turm, der im Krieg zerstört wurde...


Mit Rolf Rüland durch die Kirche St. Sebastian in Würselen zu gehen, ist ein Vergnügen. Mit großer Sachkenntnis führt er Sie durch die Geschichte, die Baukultur und die Sakralkultur dieses Gebäudes. Die Führungen sind um 14 Uhr und um 16 Uhr.

Die um 16 Uhr ist besonders für Ältere und für Bürger mit einer Gehbehinderung gedacht, für die die steilen Treppen zur Empore bzw. in den Glockenturm ein Hindernis darstellen...

Veranstalter: Geschichjtskreis der Pfarre St. Sebastian Würselen

Veranstaltungsort: Kirche St. Sebastian, Markt, 52146 Würselen

Die erste Führung beginnt um 14 Uhr, die 2. Führung um 16.00 Uhr

Zur Weihnachtszeit wollen wir Ihnen noch Gedichte in Mundart näher bringen. Das Gedicht "Weihnachtszitt" stammt von Luzia Crumbach aus Würselen:

Wat es dat hü märr för en Zitt,

 

wo enge luert, wat der angere kritt!

 

Et weet jeloofe va Jeschäff zo Jeschäff,

 

de met ene Block, de met e Heff,

 

dren steet zesame met all die Saache,

 

de Name, döne se en Freud welle maache.

 

» HIER finden Sie das gesamte Gedicht


Et Chreßkenk well komme von © Jupp Steinhauer* Aachen

Et Chreßkenk well komme! Ich han et jehuuet.

Et steät ejjen Ziedongk, et litt ejjen Luuet.

Flambaue, die lüüete. Woför all da Let?

Et Chreßkenk well komme, brengt Jlöck os än Frëd.

 

Ma rüücht at de Prente, de Böim stönt parat.

Janz Kejser Karls Oche op et Chreßkengche wat.

Flambaue, die lüüete. Woför all da Let?

Et Chreßkenk well komme, brengt Jlöck os än Frëd.

* Das Gedicht stammt aus dem Buch "Chreßmes en Oche" - 1966 von » ÖCHER PLATT e.V.

Das Magazin "Schlaglichter" greift Themen aus der Heimatgeschichte auf. Die Resonanz auf diese neue Form der Information über das Geschehen früherer Zeiten ist sehr groß. Das erste Heft über die Geschichte der Zigarrenherstellung in Würselen ist bereits vergriffen, von der zweiten Ausgabe gibt es nur noch Restexemplare. Das neue Heft erzählt die Geschichte von Brauereien und Brennereien, die es in den vormaligen Gemeinden Bardenberg, Broich, Weiden und Würselen gab...


Dazu gibt es viele Bilder, Zeitungsausschnitte, Archivauszüge und auch eine kurze Erläuterung über den Vorgang des Brennens. Ein zweiter Artikel erläutert den Ortsnamen von der ersten Erwähnung als „Wormsalt“ bis zur heutigen Form “Würselen“. Neu aufgenommen ist eine Rubrik „Wussten Sie schon…“, in der es diesmal überraschende Informationen gibt zum früheren Kinobesuch, zur ersten elektrischen Beleuchtung der Solvaywerke und zu Fahrgastzahlen am Bahnhof Aachen Nord, dem Bahnhof, der die Züge aus Würselen empfing.

Das Heft ist 24 Seiten stark und wird an diesem Abend an die Besucher kostenlos verteilt. Bei der großen Nachfrage und der begrenzten Auflage also eine gute Gelegenheit, sich ein Exemplar zu sichern.

Herausgeber sind die Kulturstiftung Würselen und das Kulturarchiv der Stadt, die Redaktion hatte der neugegründete Arbeitskreis „Geschichtswerkstatt“, dem zunächst (in alphabetischer Reihenfolge) Günter Breuer, Achim Großmann, Dr. Franz Kerff, Heinz Josef Küppers, Norbert Lynen und Gerhard Welper angehören. In jedem Jahr sollen ein bis zwei neue Hefte entstehen. So wird die Geschichte der Stadt lebendig bleiben und sicher viele Menschen für die Historie ihrer Heimat begeistern.

Wir präsentieren das neue Heft am 18. November 2016 um 18 Uhr im Kulturzentrum Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, 52146 Würselen. An dem Abend werden auch weitere Themen der Heimatgeschichte zur Sprache kommen. Sie sind herzlich eingeladen.


Das Heft können Sie ab dem 21.11.2016 hier erhalten:

  • Sparkassen in Bardenberg, Broichweiden und Würselen
  • VR Banken in Bardenberg, Broichweiden und Würselen (Morlaixplatz)
  • Provinzial-Versicherung Harren-Poque, Kaiserstr. 40
  • Pfennings Papier, Ideen und mehr, Kaiserstr. 25 - 27
  • Pfennings Papier, Ideen und mehr, Dorfstr. 2 a, Bardenberg
  • Buchhandlung Schillings, Kaiserstr. 78
  • Stadtbücherei Würselen, Kaiserstr. 36
  • Kulturarchiv Würselen, Kaiserstr. 36
  • Rathaus Infothek Morlaixplatz
  • Kunstakademie Würselen, Klosterstr. 7
  • Rechtsanwalt Maubach, Kaiserstr. 80

 

       

Viele Würselener hatten sich damit abgefunden, dass Haus Kaisersruh dem unaufhaltsamen Verfall preisgegeben war. Diesmal bliebi es nicht bei folgenlosen Ankündigungen eines Investors, diesmal wird gebaut: In Kaisersersruh gehen die Arbeiten zügig voran. Ein neues Buch (leider nur in englischer Sprache) erzählt die Geschichte der Tochter des Chauffeurs des Hauses Kaisersruh...


Ältere Mitbürger können sich noch gut an die Zeit erinnern, als dieses Herrenhaus zu den prächtigsten Gebäuden in Würselen gehörte

Einen kurzen Abriß der jüngeren Geschichte finden Sie » HIER.

Im Zuge der Recherchen zum Haus Kaisersruh knüpfte Ingrid Dixon, eine Dame aus England, Kontakte zum Leiter des Kulturarchivs Heinz Josef Küppers. In diesen Tagen ist nunmehr von Ingrid Dixon ein bemerkenswertes Buch mit dem Titel "The Bride's Trunk - A Story of War and Reconciliation - " erschienen.

In einfühlsamen Worten schildert die Autorin die Lebensgeschichte ihrer Vorfahren, beginnend mit den Großeltern, der Familie Rössler. Großvater Rössler war der Chauffeur von Georg Nellessen. Eingebettet in das politische und gesellschaftliche Geschehen beschreibt die Autorin den Lebensweg der einzelnen Familienmitglieder. Sie bezieht den Leser ein in das dramatische Geschehen der Bombenangriffe, der Evakuierung und der Rückkehr in die Heimat.

Zu erfahren sind weitgehend unbekannte Fakten zum Bezug des Hauses Kaisersruh durch englische Soldaten nach Beendigung der Kampfhandlungen im hiesigen Raum. Zunächst wohnt auch die Familie Rössler gemeinsam mit den Soldaten im Herrenhaus. Es bleibt nicht aus, dass es zu Kontakten kommt. Schließlich verliebt sich der englische Soldat Jim McCormack in Minny Rössler. Da diese seine Liebe erwiedert, möchten beide eine Bindung eingehen. Doch dies ist nicht so einfach. Es gilt, zahlreiche administrative Widerstände zu überwinden. Schließlich heiraten beide im Dezember 1946 in Liverpool. 1951 wird die Tochter Ingrid geboren. Heute noch lebt Minny McCormack geborene Rössler hochbetagt in ihrem neuen Heimatland.

Das vorgenannte Buch kann jedem Geschichtsfreund unserer Region wärmstens empfohlen werden.