Geschichte der Stadt

Weitere Texte und Informationen folgen. Alls Seiten sind noch im Aufbau...

Erste Siedlungsnachweise: Würselen vor 7000 Jahren

Aus der älteren und mittleren Steinzeit (Paläolithikum = Altsteinzeit, Beginn vor ein bis zwei Millionen Jahren - Ende ca. 10.000 v. Chr., Mesolithikum = Mittlere Steinzeit; etwa 9. bis 5. Jahrtausend v.Chr.) sind im Raum Würselen nur wenige Einzelfunde bekannt. Aus der frühen Jungsteinzeit (Neolithikum) konnten hier mehrere Siedelplätze nachgewiesen werden. Im Rheinland ist die Bandkeramikerkultur seit ca. 5000 v. Chr. nachweisbar. Vor etwa 7000 Jahren entstanden in einer westlichen Randlage bedeutendere neolithische Siedelplätze auf dem Gebiet der Stadt Würselen. Die Fundorte liegen in Broichweiden im Bereich des Wambach-Weidener Hofs, im Bereich Reichswald-Saubach sowie in der Umgebung des Flugplatzes Merzbrück. Die Geschichte dieser Bandkeramikersiedlungen können Sie im » Heft „Schlaglichter 4“ nachlesen.

Archäologische Funde

Archäologische Zeugnisse für die Geschichte Würselens

Im ersten Band "Würselen - Beiträge zur Stadtgeschichte" findet sich ein Beitrag von Martin Bemmann, der die archäologischen Zeugnisse für die Geschichte Würselens von der Vor- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter beschreibt (Drucklegung 1989). Dort sind die wichtigsten Funde beschrieben, außerdem ein Quellenhinweis für weitere Nachforschungen.

Aus dem Jahr 1892 stammt ein Aufsatz von H.J. Gross zur Geschichte des Aachener Reichs. In den "Mittheilungen des Vereins für Kunde der Aachener Vorzeit (Nr. 8. – Fünfter Jahrgang - 1892)" schrieb er über die Kultur der Eburonen und nennt dabei römische Wege und römische Funde in Würselen. Diese interessanten Informationen finden Sie » HIER. Gross verweist auf einige Funde, die bei Bemmann fehlen.

 

Münzfunde: Münzen aus den Jahren 1465 bis 1622

In der Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, Jahrgang 1923 (erschienen 1925) berichtet M. Mehler über Münzfunde in Vorweiden. Beim Ausroden eines Baumstumpfes fand man dort in nur 30 cm Tiefe ein offenes Tongefäß mit 25 Münzen.

"Mit dem Regenwasser war Lehm in das Gefäß eingedrungen, sodass die Münzen vollkommen in Lehm eingebettet waren. Die Münzen haben in keiner Weise durch das Vergranbensein gelitten", heißt es in einem Protokoll zu den Münzfunden vom 24. Oktober 1924.

Die Münzen stammen aus der Zeit zwischen dem späten 15. und dem frühen 17. Jahrhundert, die jüngste Münze ist von 1622. Es sind Münzen aus England, Schottland, Geldern, Tournay, Portugal, Wismar, Lübeck, Augsburg, Nürnberg, Metz und Spanien. Der Autor wunderte sich über "das gänzliche Fehlen von rheinischen Geprägen". Er vermutet, der Besitzer könne ein aus Aachen vetriebener Protestant sein, der nach Vorweiden gezogen war, um sich dort der evangelischen Gemeinde anzuschließen. Der Zustrom nach Vorweiden war damals sehr groß.

  

Die Bilder zeigen den in Vorweiden gefundenen englischen "Rosennobel Edward IV.". Er wurde ab 1465 geprägt, zwei Münzen davon fanden sich in dem Tongefäß, das man in Vorweiden fand. Diese Goldmünze setzte sich bis Ende des 14. Jahrhunderts als Leitmünze im Nord- und Ostseehandel durch.

 

Erste Erwähnungen

Die Geschichte der Stadt ist in Wirklichkeit die Geschichte vieler Dörfer, Weiler und Plätze, die über die Jahrhunderte gewachsen und dann Schritt für Schritt zusammengewachsen sind. Vorläufiger Schlusspunkt war die kommunale Neugliederung 1972, wo Bardenberg, Broichweiden und Würselen zu der heutigen Stadt Würselen zusammengeschlossen wurden. Einige Orte, die früher zu einer der drei ehemals selbstständigen Gemeinden gehörten, sind seit dieser Zeit anderen Städten zugeordnet (Niederbardenberg, Broicher Siedlung).

 

Im Kulturarchiv finden sich unterschiedlichste Archivalien zur Geschichte der Stadt. Die ersten Erwähnungen der vielen kleinen Orte und Weiler hat Günter Breuer in einem Buch zusammengestellt, das in der Schriftenreihe Kultzrarchiv Würselen erschienen ist. Dort findet man Hinweise auf (alphabetisch):

 

Adamsmühle, Bardenberg, Bissen, Broich, Busch, Dobach, Dommerswinkel, Driesch, Elchenrath, Euchen, Feld, Grevenberg, Haal, Kuckum, Linden, Meisberg, Morsbach, Neuhaus, Neusen, Oppen, Paffenholz, Pley, Prick, Quember, St. Jobs, Scherberg, Schweilbach, Teut, Vorweiden, Wambach, Weiden, Wersch, Wilhelmstein, Wolfsfurth und Würselen.

 

  

Chronik der Stadt Würselen

Sehr umfangreiche und detaillierte Informationen über die verschiedensten Aspekte der geschichtlichen Entwicklung Würselens findet man in der zweibändigen Chronik "Würselen - Beiträge zur Stadtgeschichte. Herausgegeben wurde diese Chronik von Dr. Margret Wensky und Dr. Franz Kerff im Auftrag der Stadt Würselen. 18 Autoren haben ihre Beiträge zur Geschichte unserer Stadt verfaßt.

          

   Inhalt Band 1                Inhalt Band 2

 

1. Weltkrieg 1914 - 1918

In unserer Stadt sammelten sich im August 1914 Soldaten. Dann begann ein brutaler Überfall. "Der belgische Zöllner bei Gemmenich im deutsch-niederländisch-belgischen Dreiländereck war völlig verblüfft: "Das ist hier Belgien!" rief er dem Infanterieregiment aus dem benachbarten Aachen hinterher, das am Morgen des 4. August 1914 an ihm vorbeimarschierte. Er glaubte an einen Irrtum: Belgien war ja ein neutraler Staat", berichtete die Süddeutsche Zeit in ihrer Berichterstattung über den Beginn des Krieges im Westen.

Im folgenden hat das Kulturarchiv einige Informationen über den 1. Welktierg, die Bardenberg, Würselen und Broichweiden betreffen, zusammengestellt (Texte Heinz Josef Küppers):

1. Weltkrieg (Teil 1): Würselen 1914 - Versuch einer Annäherung -

Würselen, eine kleine Landgemeinde im Regierungsbezirk Aachen mit knapp 12.000 Einwohnern, wurde seit 1851 in Personalunion mit Haaren verwaltet. Erst im Jahre 1903 erfolgte die Verwaltungstrennung´und Würselen erhielt mit Gustav Schaeffer einen tatkräftigen Bürgermeister. Bereits 1904 wurde der Grundstein zum Rathaus an der seit 1885 bestehenden Kaiserstraße gelegt. Die Pläne hierzu stammten von Kreisbaumeister Heinrich van Kann. Im gleichen Jahr wurde den Dörfern und Weilern, die zur Gemeinde gehörten, die gemeinsame Ortsbezeichnung Würselen verliehen.....

(Den weiteren Text zu Würselen in der Zeit vor dem Beginn des 1. Weltkrieges können Sie    » HIER aufrufen)

 1. Weltkrieg 1914 (Teil 2)

Text Heinz Josef Küppers

Der Beginn des 1. Weltkriegs. Die Menschen unserer Region wähnten sich im Frieden, als urplötzlich ein neuer Krieg ausbrach. [Ausführlicheres, jeweils mit [...] gekennzeichnet, finden Sie sind im "Langtext" ]

[...] Sonntag, der 2. August war der erste Mobilmachungstag. Im "Echo der Gegenwart" hieß es dazu u.a. : War das gestern .............. ein Leben und Treiben auf den Straßen! Und eine Überraschung - die großen blauen Plakate mit dem Landsturm-Aufruf! Vor dem Bezirkskommando stauten sich Tausende und Abertausende, um sich zu stellen oder sich zu melden. In der Chronik der Bürgermeisterei Weiden heißt es zum Kriegsbeginn: Am 31. Juli überbringt ein Soldat des Infanterie-Regiments No 25 (von Lützow), noch in Friedensuniform, die Bekanntmachung über die Erklärung des Kriegszustandes für das gesamte Reichsgebiet. [...]

Es gab auch Stimmen, die sich gegen den Krieg aussprachen. Über eine Antikriegsveranstaltung der SPD vom 29.7.1914 berichtete die Zeitung "Rheinische Zeitung" am 31.7.1914: Der Frankenberger Bierkeller in Aachen hat schon manche imposante Versammlung gesehen: selten aber eine wie die am Mittwochabend einberufene Protestkundgebung gegen den durch die neuern Ereignisse in bedrohliche Nähe gerückten Völkermord. Lange vor der festgesetzten Zeit war der Saal besetzt. Wo immer noch Raum geschaffen werden konnte, preßten sich Teilnehmer hin. Auf der Tribüne im Vorgarten, unter der Veranda stauten sie sich, - mehr als tausend Menschen - eine Zahl die für Aachen ein Ereignis ist. (zitiert nach Achim Großmann, Die rothen Gesellen im schwarzen Westen, Düren 2014, S. 256) [...]

 

Der 1. Weltkrieg in Würselen

In das mehr oder weniger geordnete Leben der Menschen in Würselen brach mit der Kriegserklärung an Frankreich und dem Einmarsch in Belgien jäh der Beginn des Krieges ein. Wie mag die Einberufung der jungen Männer auf sie selbst, auf Familie und Freundeskreis gewirkt haben? Letztlich werden wir es wegen fehlender Quellen nicht ergründen können.

Am Beispiel der Familie meines Vaters möchte ich den Versuch wagen zu beschreiben, wie so ein Abschied verlaufen sein könnte. Dazu muss ich ein wenig ausholen, um die Lebenswirklichkeit dieser Familie und gewiss auch vieler anderer Würselener Familien begreiflich zu machen.

 Den kompletten Text können Sie » HIER lesen

1. Weltkrieg (Teil 3)

Autor ist wiederum Heinz Josef Küppers.

Seit dem Jahre 1825 waren die Bürgermeister der preußischen Gemeinden dazu verpflichtet, eine Gemeindechronik zu führen. Dazu erhielten sie für bestimmte Zeitabschnitte ein Buch mit Leer- und Statistikseiten. Im Archiv sind die Chroniken der Gemeinden Bardenberg, Broich und Weiden entweder als Original oder als Kopie vorhanden. Leider ist die Chronik der Bürgermeisterei Würselen für die Zeit des 1. Weltkrieges verschollen.

In den vorhandenen Chroniken nimmt die Berichterstattung über die Jahre des 1. Weltkriegs einen breiten Raum ein. Lesen Sie selbst, was in den » Chroniken zum Jahr 1914 verzeichnet ist.

Es ist die Sprache der damaligen Zeit und das Kriegsgeschehen ist aus deutscher Sicht berichtet, also nicht frei von propagandistischen Tönen...

1. Weltkrieg (Teil 4)- Feldpost

Eine wichtige Brücke zwischen den Angehörigen daheim und den Soldaten an der Front bildete die Feldpost. Für die Menschen in der Heimat war der Erhalt einer Postkarte oder eines Briefes ein Lebenszeichen des Soldaten, der sich auf dem Kriegsschauplatz befand; den Soldaten vermittelten die Postsendungen das Gefühl, nicht vergessen zu sein. Glaubt man einer Statistik, so wurden während des gesamten Kriegsverlaufes ca. 28,7 Mrd. Sendungen (Feldpostkarten, Briefe und Päckchen) hin und her befördert.

Täglich sollen es 9,9. Mio Sendungen von der Heimat zur Front und umgekehrt 6,8 Mio. gewesen sein. Die Feldpost als Institution hatte eine große logistische Leistung zu vollbringen, da sich die Anschriften der Soldaten oft änderten oder die Soldaten die Einheit wechselten (Quelle: Digitales Archiv Hessen-Darmstadt). Mit besonderen Gefahren behaftet war die Zustellung zu den Soldaten im Frontbereich.

Versandt wurden von den Soldaten verschiedene "Arten" von Postkarten: Genannt seien u.a. patriotische Karten, "romantische" Karten, Ansichten von Orten, Karten einer Serie "Ostpreußenhilfe", Einzel- und Gruppenfotos von Soldaten und auch Postkarten ohne Fotos.

» HIER finden Sie Beispiele zu diesen Kategorien, gesendet von Soldaten aus Würselen, die teilweise im Krieg umgekommen sind.

Der Platz für Mitteilungen auf den Postkarten war sehr begrenzt. Sehr häufig ging es um die Frage nach dem Wohlergehen. Immer wieder wurde auch der Wunsch des Wiedersehens zu Papier gebracht.

Sehr klein ist derzeit der Bestand an Feldpostbriefen im Kulturarchiv. Es wäre wünschenswert, wenn dem Archiv aus sicherlich vorhandenen Beständen in der Würselener Bevölkerung Feldpostkarten zum Scannen überlassen würden. Als kleines Dankeschön würde das Team des Archivs die Texte aus der deutschen Schrift übertragen.

Weitere Feldpostkarten:

Wir bedanken uns sehr bei Robert Pütz. Bereits früher hat er dem Archiv alte Fotos über Würselen zur Verfügung gestellt und hat auf unsere Bitte an Sie alle, dem Kulturarchiv Würselen Kenntnis von weiteren Feldpostkarten zu geben, vier Karten aus seiner Sammluing für die Veröffentlichung auf unserer Seite zur Verfügung gestellt...

Wenn Sie auf die Fotos klicken, öffnen sie sich und Sie können weitere Informationen zu den Fotos lesen.

1. Weltkrieg (Teil 5)

Der Krieg verlief nicht so, wie die Strategen im deutschen Generalstab sich dies vorgestellt hatten. Aus dem erhofften "Spaziergang nach Paris" wurde nichts. Mit dem starken Widerstand der belgischen Truppen hatte niemand gerechnet. Zwar erreichten die deutschen Soldaten Anfang September 1914 die Marne und bedrohten Paris, jedoch die 1. Marneschlacht brachte nicht den erwarteten Durchbruch. Aber wie sah die Situation in Bardenberg, Broich, Weiden und Würselen aus?

Heinz Josef Küppers hat weitere Informationen aus der Stadt und den Gemeinden zusammgestellt. Den Text können Sie » HIER aufrufen.

Zur Geschichte einzelner Stadtteile/Dörfer/Gemeinden

Broich und Euchen

 

Der 135 seitige Band enthält eine Fülle von Fülle von Informationen zu Broich und Euchen, wie man dem Inhaltsverzeichnis entnehmen kann.

 

Bardenberg

 

Geschichte und neuzeit spiegeln sich in den zahlreichen Artikel der Bardenberger Heimathefte, die komplett im Würselener Kulturarchiv einzusehen sind.

Texte/ Broschüren zu einzelnen Geschichtsabschnitten

1814 - Ende der "Franzosenzeit"

Im Jahr 2014 erinnern wir uns, dass vor 200 Jahren wurde Würselen preußisch wurde. Nach dem Verlust der Völkerschlacht bei Leipzig war die Niederlage Napoleons nur noch eine Frage der Zeit. Am 1. Januar 1814 gelang den alliierten Truppen unter dem Kommando des Feldmarschalls Blücher bei Kaub der Übergang über den Rhein. Es folgten noch zahlreiche Gefechte auf französischem Boden. Am 31. März 1814 konnten die Alliierten Paris einnehmen. Napoleon dankte am 6. April 1814 ab und wurde auf die Insel Elba verbannt. Am 30. Mai 1814 kam es zum Friedensschluss in Paris. In der Chronik der Gemeinde Würselen heißt es hierzu: "Durch den Pariser Frieden vom 30ten May 1814 ist die Gemeinde Würselen von Frankreich wieder abgelöst und in Gemäßheit der im Frühjahre 1815 zwischen den Hohen Verbündeten Mächten zu Wien statt gehabten Verhandlungen und Beschlüsse und darauf gegründeten Verträge der Krone Preußens angefallen." Eine große Konferenz, die u.a. die territoriale Neuordnung in ganz Europa zum Ziele hatte, war der Wiener Kongress. Er dauerte vom 18. September 1814 bis 9. Juni 1815. Bestätigt wurde bereits am 5. April 1815 die Herrschaft Preußens in der Rheinprovinz.

Die Verhandlungen in Wien wurden auch nicht beeinträchtigt durch das erneute Erscheinen Napoleons in Frankreich. Dieser verließ am 1. März 1815 seinen Verbannungsort Elba und kehrte nach Frankreich zurück. Dort konnte er erneut eine schlagkräftige Armee aufstellen und die Truppen der Alliierten angreifen. Doch mit der Niederlage in der Schlacht von Waterloo unweit von Brüssel am 18. Juni 1815 war sein Schicksal endgültig besiegelt.

Aus Franzosen werden Preußen

Der Übergang von der französischen Verwaltung zur preußischen Verwaltung wurde erst nach und nach vollzogen. Es blieb zunächst bei der Verwaltungseinteilung, die von den Franzosen vorgenommen worden war, d.h. die Preußen ließen zunächst das Roer-Departement bestehen. Bis Ende 1814 wurden alle Personenstandsurkunden in französischer Sprache ausgefertigt. Es fehlten schlicht und einfach andere Formulare.

Ab dem 1.1.1815 wird für die entsprechenden Urkunden zwar die deutsche Sprache verwandt, doch bei der Angabe der Verwaltungseinteilung im Kopf der Urkunde ist weiterhin zu lesen:

Gemeine (!) Würselen Kreis Aachen Roer-Departement

Ab dem 1.1.1817 wird Roer-Departement durch Departement Aachen ersetzt. Die Bürgermeister (Maire) aus der französischen Zeit blieben weiter im Amt:

Bardenberg: Gottfried Quadflieg 1803-1816 (ausgeschieden nach Entlassungsgesuch vom 30.04.1815)

Broich: Johannes Joseph Prum 1813-1846 Weiden: Johann Joseph Pelzer 1808-31.07.1823

Würselen: Nikolaus Cornely 1813-1817

Als erste amtliche Verlautbarung der neuen preußischen Verwaltung (General Gouvernement Nieder- und Mittelrhein) erschien am 17.05.1814 in Aachen das "Amts-Blatt des Roer-Departements". (Dieses Buch ist im Kulturarchiv vorhanden.)

Eine Durchsicht des Buches lässt erkennen, dass die neue Verwaltung nahtlos an die bisherige Administration anschloss. Es wird immer wieder verwiesen auf Gesetze und Verordnungen aus der französischen Zeit, die auch nunmehr noch in Kraft seien. "Das hohe General-Gouvernement hat bekanntlich mehrmals ernstlich verordnet: daß die bestehende Verfassung und Gesetze, so fern sie nicht ausdrücklich aufgehoben sind, genau befolgt und gehandhabt werden sollen" (27.07.1814)

Den gesamten Text lesen Sie bitte » HIER

Nationalsozialismus

 

Das Heft des Arbeitskreises "Kein Vergessen" hat Informationen, Bilder und Dokumente zusammengestellt "über die nationalsozialistische Herrschaft in Würselen, über Formen des Widerstands und über das Schicksal jüdischer Bürgerinnen und Bürger."(Text "Kein Vergessen"). Anfang 2014 erschien eine zweite erweiterte Auflage mit weiteren Informationen und Aspekten. Näheres im » Inhaltsverzeichnis.