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03/2017 : Neues

Zwei Kreuze werden restauriert


Das bei einem Rangiermanöver beschädigte Hochkreuz auf dem Morsbacher Friedhof wird von dem bekannten Kohlscheider Bildhauer Cornel Bücken und dessen Sohn Sven restauriert. Auch das Wegekreuz, das an der Neuhauserstraße an dem Haus Ecke Klosterstraße stand, muss restauriert werden...

 


1.Hochkreuz auf dem Morsbacher Kommunalfriedhof

Die Arbeiten werden nach Angabe des Bildhauers bis gegen Ostern diesen Jahres dauern, dann kann das Kreuz wieder auf den angestammten Platz auf dem städtischen Friedhof zurückkehren. Das Kreuz selber datiert aus dem Jahr 1879 und wurde bei dem Rangierunfall schwer beschädigt. Aus vier unterschiedlichen Teilen setzt sich das Hochkreuz zusammen, das durch Cornel und Sven Bücken nach denkmalhistorischen Gesichtspunkten und Arbeitsweisen nun wiederhergestellt wird. Der untere Sockel besteht aus einem hiesigen Blaustein. Er hatte nur geringe Schäden abbekommen; dennoch fanden sich an ihm erhebliche Verwitterungserscheinungen, die jetzt auch behoben werden. Der darüber liegende Steinquader wurde aus einem französischen Kalkstein hergestellt. Die ausgebrochenen Stücke werden nun fachmännisch ersetzt. Bei diesen Vierungen wird das gleiche Baumaterial verwendet. Die darüber befindlichen Materialien bestehen aus Savonnieres. Insgesamt ist das Kreuz etwa fünf Meter hoch. Bedauerlicherweise wurde der auf dem Kreuz angebrachte Korpus komplett zerstört. Die Friedhofsverwaltung ist derzeit auf der Suche nach einem geeigneten neuen Korpus und wendet sich hiermit an die Bevölkerung. Sollte jemand über einen entsprechend geeigneten Korpus verfügen und diesen für das Morsbacher Hochkreuz zur Verfügung stellen, kann man sich mit der Friedhofsverwaltung unter der Telefonnummer 02405/41331-68 in Verbindung setzen. Pressestelle der Stadt Würselen – Bernd Schaffrath (Text Pressestelle Würselen)

2. Wegekreuz an der Neuhauserstraße

Im März 2014 wurde die Demontage, Einlagerung, Restaurierung und der anschließende Wiederaufbau des Wegekreuzes im Benehmen mit dem Amt für Denkmalschutz im Rheinland beim LVR genehmigt. Erforderlich wurde der Abbau durch eine beantragte Baumaßnahme mit vorherigem Abriss des ehemaligen Gebäudes, vor dessen Hauswand das Wegekreuz aufgestellt war. Der Abbau und die Lagerung des Kreuzes erfolgte durch einen sachkundigen Steinmetz. Beim Abbau wurde festgestellt, dass das Kreuz nicht auf einem Blausteinsockel, sondern auf einem Betonsockel befestigt war, welcher beim Abbau aufgrund einer Vorschädigung beim Abbau zerbrochen ist. Zwischenzeitlich hat sich ebenfalls herausgestellt, dass das gusseiserne Kreuz aufgrund vorheriger nicht fachmännisch ausgeführter Streicharbeiten unter den Farbschichten zu rosten beginnt und hier eventuell ebenfalls Restaurierungsarbeiten anfallen werden. Die erforderlichen Arbeiten an Kreuz und Sockel und der neue Aufstellort am neu errichteten Gebäude müssen durch den zuständigen Fachdienst Gebäudemanagement (für den Eigentümer Stadt Würselen) beschrieben und mit der Unteren Denkmalbehörde im Benehmen mit dem LVR abgestimmt werden. Ein Wiederaufstellen des Wegekreuzes wird insofern erst nach Abstimmung und Durchführung der o.a. Maßnahmen möglich sein. (Text Bauverwaltung/Denkmalschutz der Stadt Würselen)

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